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Haarausfall


Der Haarausfall gehört immer noch zu einem gesellschaftlichen Tabuthema. Beim Mann wird die noch als männlich markant toleriert. Frauen, die jedoch an Haarausfall leiden fühlen sich oft unwohl in ihrer Haut. Aber, um Sie lieber Leser etwas zu beruhigen: Es ist völlig normal am Tag an die 100 zu verlieren, dieser Haarausfall ist völlig ok. Erst, wenn man mehr als die 100 Haare am Tag verliert und unter einem verstärkten Haarverlust leidet, kann man vom Haarausfall sprechen.  

Es gibt unterschiedliche Arten des Haarausfalls. Immer ist er jedoch mit einer psychischen Belastung der Betroffenen Person verknüpft. Wichtig ist es den Haarausfall vom Arzt begutachten zu lassen. Denn der Haarausfall muss nicht immer erblich sein. Oft spielen äußere Einflüsse eine grosse Rolle. Stress und Medikamente können der Auslöser für das Problem sein.

Der Haarausfall bei Männern ist meistens hormonell oder erblich bedingt. Die Ursache liegt in der Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Testosteron. Der Haarausfall bei Frauen hat andere Gründe. Diffuser Haarausfall ist oft durch Streß, Hormonumstellungen und Medikamente verursacht.

Der kreisrunde Haarausfall sowohl bei Männern als auch bei Frauen, bei dem büschelweise die Haare kreisrund ausfallen ist durch die Abwehrmechanismen des Immunsystems verursacht. Dabei werden die eigenen Haarwurzeln vom Immunsystem bombardiert.

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Diffuser Haarausfall

Bei dem Symptom des diffusen Haarausfalls fallen die Haare generell nicht nur am Kopf aus, sondern dünnen am ganzen Körper aus. Das Haar wird allmählich dünner. Man könnte auch sagen, dass es im Alter ein ganz gewöhnlicher Vorgang ist, dass die Haare am ganzen Körper dünner werden.

Problematisch ist allerdings, wenn jüngere Menschena am diffusen Haarausfall erkranken. Ursachen dafür sind oftmals Stress und Überanstrengung. Aber auch Mangelerscheinungen, Medikamente, Infektionen oder die Schwächung nach der Geburt können zum diffusen Haaraufall führen.

Vor allem sollte aber auch die Schilddrüsenfunktion bei diffusem Haarausfall geprüft werden. Bei Mangelerscheinungen sind Eisenpräparate eine gute Hilfe bei diffusem Haarausfall, bei Hormonwechsel hingegen hilft eine Tinktur aus bzw. mit "Alpha Estradiol" Sind Medikamente die Ursache, so besprechen Sie den Einsatz der Medikamente mit Ihrem behandelnden Arzt. Haarausfall kann viele verschiedene Ursachen haben. Der Mediziner spricht von diffusem Haarausfall, wenn der ganze Kopf betroffen ist. In so einem Fall ist Haarwurzel intakt, wird durch das Blut jedoch nicht genügend mit Nährstoffen, zum Beispiel Vitamin B und Aminosäuren, versorgt.

Der diffuse Haarausfall kann durch eine Störung des Stoffwechsels, durch Infekte und Defizite in der Ernährung, sowie durch Stress ausgelöst werden.

Beim diffusen Haarausfall dünnt sich das Haar im Großen und Ganzen aus. Der diffuse Haarausfall kann eine Folge von Diäten oder Mängelerscheinungen bei Fehlernährung auftreten. Hormonstörungen können ebenfalls zu den Ursachen von diffusem Haarausfall hinzu gezählt werden. Im Großen und Ganzen kann man davon ausgehen, dass der diffuse Haarausfall eine Folge einer anderen Erkrankung darstellen kann. Zudem kann der diffuse Haarausfall bei entsprechender Behandlung sogar aufgehalten werden. 

Trotz aller Maßnahmen und Therapien muss erwähnt werden, dass leider die Versprechen ein Mittel gegen Haarausfall gefunden zu haben, bis heute nicht ohne Einwand eingehalten werden konnten. Eine erhöhte Einnahme von Vitaminen und Mineralien und gegebenenfalls bestimmte Medikamente können den Haarausfall unter Umständen stoppen. Tatsache ist jedoch, dass in den meisten Fällen die Haare welche ausfallen, nicht wieder nachwachsen.

Kreisrunder Haarausfall

Der kreisrunde Haarausfall kann als Autoimmunkrankheit bezeichnet werden. Das Problem beim kreisrunden Haarausfall besteht darin, dass sich um die Haarwurzeln herum körpereigene Abwehrzellen bilden. Das sind sogenannte Lymphozyten. Diese bewirken, dass die Haare abgestossen werden. 

Problemtisch dabei ist, dass durch die Lymphozyten minderwertige Haare produziert werden. Dabei brechen die Haare an der Haarwurzel ab, jedoch bleiben die Haarwurzeln in der Kopfhaut
veranktert. Dadurch können auch keine neuen Haare nachwachsen und die Kopfhaut bleibt kahl. Der kreisrunde Haarausfall ist oft mit physischen Problemen verbunden. Ein klarer Zusammenhang mit psychischen Problemen kann zwar wissenschaftlich nicht eindeutig bestätigt werden, oft folgt jedoch ein kreisrunder Haarausfall auf psychische Probleme.

Ein kreisrunder Haarausfall ist oft an andere immunschwächende Krankheiten gekoppelt. Erste Anzeichen für den kreisrunden Haarausfall ist ein münzgroßer Haarverlust an Bart oder Haupthaar. In dem Fall sollte sofort der Hautarzt konsuliert werden.

Beim kreisrunden Haarausfall leidet der Betroffene an sich plötzlich bildenden runden, kahlen Flecken am Kopf. Warum kreisrunder Haarausfall auftritt ist bislang noch ungeklärt, vielleicht liegt aber eine Störung des Immunsystems oder eine etwaige psychische Erkrankung vor. Zum Leid der Betroffenen gibt es bislang noch keine oder lediglich sehr wenige Therapien gegen diese Störung. Zum Trost kann erwähnt werden, dass die Haare beim kreisrunden Haarausfall binnen eines Jahres wieder nachwachsen können.

Erblich bedingter Haarausfall

Meistens leiden Männer unter einem hormonell-erblichen Haarausfall. Darüberhinaus ist diese Form des Haarausfalls mit 95 % die am häufigsten anzutreffende Form des Haarausfalls. Jedoch ist nicht wie im Allgemeinen angenommen die Überproduktion des Hormons Testosteron für den hormonell-erblichen Haarausfall verantwortlich. Statt dessen handelt es sich bei dem Haarausfall um eine vererbte Empfindlichkeit der Haarwurzeln gegen das Hormon Testosteron. Das Hauptmerkmal des erblichen Haarausfalls ist, dass die Haare zuerst an der Stirn anfangen auszufallen und sich anschließend immer weiter nach hinten lichten. Zu der Möglichkeit einer Therapie, um Haare zu erhalten, gehört eine Haartransplantation. Für den Fall, dass man früh genug feststellt, dass man unter Haarausfall leidet, gibt es noch Medikamente, die den Haarausfall stoppen können. In diesem Fall ist jedoch ein Arzt aufzusuchen, der die Medikamente verschreiben kann und eine Untersuchung des Haarausfalls vornehmen kann. 

Man könnte sagen, dass der hormonell erbliche Haarausfall zu der gängigsten Form von Haarausfall zählt. Die Ursache für den hormonell erblichen Haarausfall ist in der Regen eine Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon Testosteron.

Die ersten Anzeichen für einen hormonell erblich bedingten Haarausfall sind die Geheimratsecken an den oberen Stirnwinkeln. Später lichtet sich auch das Hinterhaar. Sollten Frauen an hormonell erblich bedingtem Haarausfall leiden, so zeigt sich das, indem die Haare am Scheitel der Frauenköpfe sich langsam lichtet.

Es gibt Medikamente gegen erblich bedingten Haarausfall. Diese haben jedoch sehr viele Nebenwirkungen. Vor der Einnahme solcher Medikamente sollte auf jeden Fall der Rat des Hautarztes eingeholt werden.

Hausmittel bei Haarausfall: Olivenöl-Schwarzkümmel Elexir

Mit dieser Rezeptur landen wir direkt am warmen Mittelmeer. Denn dort reifen die Oliven zu prallen Früchten der Sonne heran und stellen die Grundlage für ein gesundes Olivenöl dar. Aber besonders der Schwarzkümmel ist das wahre Gesundelixier der Mittelmeerländer. Im werden viele heilsame Kräfte nachgesagt. 

So wird er in manchem türkischen Haushalt fast täglich pur eingenommen um die Gesundheit zu stärken! Eine Mischung aus beiden gesundheisfördernden Komponenten können Sie auch selber zubereiten.

1 EL gemalene Schwarzkümmelsamen und 1 EL Rochlassaft (gibts in der Apotheke) verrühren. Apfelessig und Olivenöl unter die Schwarzkümmelpaste mischen und alles gut 1/2 Stunde ziehen lassen. Diese Tinktur soll stäkend bei ausfallendem Haar wirken. Dafür täglich in das Haar einmassieren, 5 Minuten einziehen lassen und wieder auswaschen.

Haarpflege bei Haarausfall

Das Thema Haarausfall ist nahezu so alt die Menschheit. Daher haben sich rund um das Thema viele Tipps und Anregungen gebildet. Diese wurden damals von Generation zu Generation weitervermittelt. Den Haarausfall komplett zu stoppen ist auf Pflanzenbasis in Eigenregie kaum möglich, sonst gäbe es nicht die Pharmaindustrie, die daraus einen ganzen Industriezweig aufgbaut hat.

Aber sie können versuchen, Ihre Haare bei Haarausfall richtig zu pflegen und das beste daraus zu machen! Ein altes Mittel gegen Haarausfall ist Kamillentee, welcher abends in die Kopfhaut massiert wird.

Es wird nachgesagt, dass die Mixture aus dem Saft einer Zwiebel und Franzbranntwein in die Kopfhaut einmassiert werden soll. Unter Umständen kann Haarausfall verhindert werden, wenn der Kopf mit einem Tee aus Haarwurz einmassiert wird. Außerdem können Sie bei Haarausfall den Kopf mit frischem Wasser einreiben, welchem Franzbranntwein beigemischt wird. Meiden Sie scharfe Kämme.

Eine weitere Haarpflege Rezeptur soll bei Haarausfall und Schuppen helfen. Dafür nehmen Sie 200 g Brennesseln, 500 ml Essig, 1 L Wasser und lassen diese Zutaten 1/2 Stunde kochen. Massieren Sie den abgekühlten und gefilterten Sud mehrmals wöchentlich in die Kopfhaut!

Durchblutungsfördernde Hausmittel bei Haarausfall

Bei diesem Thema spalten sich die Geister! Einerseits wird vielfach gesagt, dass die zu Haarschwund neigende Kopfhaut auf keinen Fall massiert und die Durchbltung angeregt werden sollte, da gerade beim Haarausfall keine normalen Haare heranwachsen, sondern ein feiner Flaum. 

Diesen Flaum darf man unter keinen Umständen fördern, da er das normale Kopfhaar ersetzt und nicht fördert. Andererseits gibt es die Meinung, dass der Flaum der Vorbote des nomalen Haares ist und es förderlich ist, die Flaumhaare mit durchblutungsfördernden Maßnahmen anzuregen.

Wie auch immer, jeder sollte sich seine eigene Meinung bilden. Wenn Sie etwas zur Durchblutung der Kopfhaut beitragen möchten, so gibt es Brennnessel, Arnikablüten, Birke und Johanniskraut, die die Durchblutung der Kopfhaut fördern.