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Schon seit Jahrhunderten sind Pflanzen fester Bestandteil in der Heilkunde und Kosmetik. Pflanzen enthalten Wirkstoffe für Kosmetika und Produkte der Pharmaindustrie. Schon seit längerem werden von Generation zu Generation Hausmittel-Rezepturen weitergegeben, die aus Pflanzenextrakten bereitet werden und bei verschiedenen Problemen an Haar und Kopfhaut helfen können. 

Demnach hat sich Kamille als beruhigendes Mittel bewährt, welches bei gereizter Kopfhaut angewendet werden kann. Olivenöl schafft Abhilfe bei trockenen Haarspitzen und Spliss. Verschiedene Kräutermischungen können bei zu fettigem Haar eingesetzt werden um die Talgproduktion zu normalisieren. Eine Tinktur aus dem Extrakt des Birkenbaums kann bei Haarausfall helfen. Mit dem Pflanzenextrakt aus Kamille oder dem Einsatz von Zitronensaft kann blondes Haar sanft aufgehellt werden. Walnussschalen eignen sich für die Pflege von dunklem Haar und können sogar die Haarfarbe intensivieren. Genauso verhält es sich mit Extrakten aus schwarzem Tee.

Pflanzen sind jedoch insbesondere als Färbemittel beliebt. Zahlreiche Menschen möchten von chemischen, aggressiven Haarfarben Abstand halten, diese Kopfhaut und Haare strapazieren können. Die Haarfarben aus Pflanzen sind dahingehend frei von chemischen Zusatzstoffen, zudem können Pflanzenhaarfarben von jedem angewandt werden. Die Pflanzenhaarfarbe dringt nicht wie die chemische Haarfarbe in die Haarstruktur ein, sondern legt sich nur wie ein schützender Film um das Haar. Dabei wird die natürliche Haarstruktur und seine Farbpigmente nicht angegriffen. Die Haarfarbe aus Pflanzen besteht aus Rinden, Kräutern und Früchten. Die Pflanzenhaarfarben färben und pflegen das Haar auf schonende Art und Weise. Henna hat sich als bekannteste Möglichkeit seine Haare zu färben durchgesetzt. Die gemahlenen Blätter des Henna-Strauches färben die Haare in ein kräftiges Rot, mahagonibraun oder auch schwarz. Eine Haarfarbe aus Pflanzen gibt es in zahlreichen Drogerien und Supermarktketten zu kaufen. Es ist auch möglich ergraute Haare mit Pflanzen zu färben, jedoch bleiben die ergrauten Haare nach dem Färben etwas heller als der Rest der Haare. Zu beachten bleibt, dass Pflanzenhaarfarben dauerhaft im Haar verbleiben, sie lassen sich nicht wie einfache Tönungen wieder auswaschen!

Zudem sollte auch die Verträglichkeit hinsichtlich Allergien bei Pflanzen beachtet werden. Dazu können Sie vor jeder Pflanzenanwendung einen Abstrich Ihrer Kur oder Haarfarbe auf der Haut auftragen und einige Minuten einwirken lassen. Sollten Sie eine allergische Reaktion an der getesteten Stelle erkennen, würde ich von einer ganzflächigen Anwendung abraten.

Apfelessig - die pflegende Haarspülung

Der Apfelessig kann nicht dirket der Wirkkraft einer Pflanze beigemessen werden. Jedochist bei den Rezepturen rund um den Essig immer über Apfelessig die Rede. Gewonnen wird der Apfelessig aus Apfelmost oder Apfelsaft. Durch die weitere Gährung des Getränks entsteht der wertvolle Apfelessig.

Um den Apfelessig herum ranken sich viele Gerüchte. Zum Thema Apfelessig kann jeder Interessierte eine ganze Menge Literatur in der Buchhandlung erhalten. Der Grund dafür ist, dass Apfelessig sehr viele Vitamine und Mineralstoffe enthält. Er bringt bei der innerlichen Einnahme den Vitaminhaushalt richtig in Schwung. Zudem ist er sehr interessant für alle, die gerne ein paar Pfunde loswerden möchten.

Innerlich eingenommen ist der Apfelessig wertvoll bei vielerlei Beschwerden, denn ob Magenleiden, Asthma oder erhöhte Blutwerte, für den Apfelessig ist das alles kein Problem. Äußerlich angewendet wirkt der Apfelessig bei verschiedenen Hautleiden wahre Wunder. Egal ob Pilze auf der Haut, Sonnenbrand, Schuppen oder anderen Beschwerden den Betroffenen plagen, der Apfelessig wirkt gezielt dagegen. Somit kommen wir direkt zum Thema Haar. Denn rund um den Haarboden und die Kopfhaut können Sie ohne Bedenken vielfach Apfelessig anwenden. Ich habe für Sie eine Reihe Artikel geschrieben, die die Vielfalt der Rezepturen für Sie widerspiegelt. Ob Haarausfall, Schuppen oder andere Hautleiden auf der Kopfhaut. Bevor Sie zur Chemiekeule greifen, sollten Sie auf jeden Fall den Apfelessig in Betracht ziehen. In die Haarspitzen kann man Apfelessig aber durchaus auch einarbeiten. Denn der Apfelessig bewirkt eine gesunde saure Reaktion der Haare und bewirkt nicht nur geglättete, gesündere Haarspitzen sondern zaubert schönen Glanz in die Haare.

Saure Zitronenhaarpflege

Sauer macht lustig und lustig ist gesund… nach diesem Motto kann man auch die eigenen Haare pflegen und hegen. Denn Saures zieht die Haarfasern zusammen. Diese saure Reaktion ist oft nach chemischen Behandlungen erforderlich. Gewöhnlich bekommen die Haare nach einer Dauerwelle eine sauere Haarkur.

Wenn man die Haare chemisch behandelt, so werden erst man die Haare chemisch aufgequollen, damit die Produkte in das Haarinnere gelangen können. Das ist beim Blondieren und einer Dauerwelle der Fall. Ist die Behandlung beendet, dann ziehen sich die Haarschuppen wieder zusammen. Das Problem dabei ist, dass die Haarschuppen nicht mehr in der Lage sind sich wieder zusammen zu ziehen. Eine Zitronenhaarkur hingegen begünstigt das Zusammenziehen der Haarschuppen und somit der Haarfasern. 

Bei trockenem Haar würde ich die saure Zitronenkur wieder aus dem Haar spülen, denn auch die Zitronenkur kann das Haar zu sehr austrocknen und man erhält nicht unbedingt den gewünschten Effekt. Eine Zitronenhaarkur wird auch gerne mit einer Olivenölkur kombiniert. In diesem Fall wird vor dem Durchspülen des Haares mit Zitronenwasser das Haar mit Olivenöl behandelt. Der Vorteil an dieser kombinierten Kur ist, das Haar vor der sauren Behandlung vorab geschützt wird. Das Haar trocknet dabei nicht zu sehr aus!

Hausmittel Salbei für das Haar

Der Salbei ist wie der Name schon sagt die Pflanze des Heilens. Im Lateinischen wurde dem Salbei der Name Salvia – von salvare – heilen gegeben. Aber auch der deutsche Name Salbei ist wortverwandt mit Salbe. Der Salbei stammt aus den mediterranen Ländern und wurde sogar schon von den alten Ägyptern als Heilpflanze verehrt. 

Heutzutage wird der Salbei vor allem als Hustenmittel verwendet. Denn er hat eine entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung. Es wäre jedoch zu einfach den Salbei als Hustenmittel abzutun. Denn Salbei ist eine universelle Heilpflanze, die bei vielerlei körperlichen Beschwerden Hilfe verschafft. Wir wollen aber nun auf die Wirkung im Bezug auf die Haare eingehen. Auf diesen Seiten können Sie viele Rezepturen mit Salbeibeigaben nachlesen. Wenn Ihre Kopfhaut erkrankt ist, so ist Salbei ein guter Tipp. Salbei wirkt desinfizierend und wirkt dem Haarausfall entgegen. Vorsicht ist jedoch bei blondem Haar geboten, da Salbei abfärben kann.

Lavendelhaarpflege selbst gemacht

Beim Geruch des fange ich immer an zu träumen... Der Duft des Lavendels zaubert wollige Atmosphäre in den Alltag! Die Lavendel ist keine typische Pflanze in der Haarpflege dennoch möchte ich ihre beruhigende Wirkung auf Haar, Kopfhaut und Gemüt nicht außer Acht lassen. 

Innerlich eingenommen wirkt sich die Lavendel positiv bei Schlafstörungen, Stresssituationen, Unruhezuständen und Reizmagen aus. Wer nur schwer in den Schlaf fallen kann, der sollte sich ein Säckchen Lavendel unter das Bett oder Bettkissen legen. Eine weitere positive Eigenschaft der Lavendel ist ihre Wirkung gegen Motten. Dafür werden kleine mit Lavendelblüten gefüllte Säckchen in den Schrank gehängt. Das Lavendelsäckchen hält die unlieben Besucher fern und verströmt einen angenehmen Geruch im Schrank.

Nun möchte ich jedoch noch auf die Haarpflege eingehen. Die Lavendel ist ideal, wenn man unter geröteter, schuppiger oder fettiger Kopfhaut leidet. In all den Fällen schafft Lavendel Abhilfe. Sie können aus den Lavendelblüten ein Lavendelöl bereiten. Dafür befüllen Sie ein Gefäß zur Hälfte mit Pflanzenöl Ihrer Wahl. Dafür eignet sich beispielsweise Olivenöl, Sonnenblumenöl oder ein anderes Öl. In das Gefäß mit dem Öl füllen Sie nun Lavendelblüten. Frische Lavendelblüten sind aromatischer als getrocknete und eignen sich daher besser für diesen Zweck. Lassen Sie das Gefäß verschlossen an einem dunklen Ort mindestens eine Woche stehen. Danach können Sie die Lavendelblüten abseihen und Ihre Kopfhaut damit einmassieren. Lassen Sie das Öl vor dem Haare waschen mindestens 30 Minuten einwirken und waschen Sie die Kur anschließend aus.

Das Haar duftet dabei nicht nur, sondern wird bestens gepflegt. Ein positiver Nebeneffekt ist der Duft, er beruhigt zusätzlich die Seele. Wenn Sie keine Ölkuren mögen, können Sie einen Tee aus Lavendelblüten bereiten. Spülen Sie Ihr Haar damit nach dem Haare waschen. Die Spülung verbleibt im Haar und wird nicht mehr ausgespült.

Thymian ein Geheimtipp in der Haarkosmetik

Der Thymian ist in den südlichen Breitengraden beheimatet. Er mag trockenen und sandigen Boden. Sein Geruch ist sehr intensiv und kann aphrotisierend und berauschend wirken. Diese Eigenschaft machten sich die alten Römer zu nutze. Heutzutage wird er gerne in der Küche als Gewürz verwendet.

Aber auch als Heilmittel bei Husten und Erkältungskrankheiten hat sich Thymian als Heilmittel bewährt. Zu unterscheiden sind jedoch mehrere Thymianarten. Nur der Thymian namens Chemotyp Linalool ist sehr mild und zur innerlichen Einnahme geeignet. Das Thymianöl, genannt Chemotyp Thymol wird in der Aromatherapie eingesetzt, ist äußerlich angewendet sehr reizend.

Thymian wirkt desinfizierend, antiseptisch und eigenet sich daher als Schuppenpflege für die Kopfhaut. Außerdem kräftigt es die Kopfhaut und regt den Haarwuchs an. Es ist das intesivste antiseptische ÖL. Bei zu starker Anwendung kann es toxisch wirken, daher ist hier Vorsicht geboten. Bei Kinern ist die Anwendung nicht empfehlenswert. Erwachsene sollten vor der Behandlung einen kleinen Allergietest machen. Dafür sollten Sie die Kur vor der Behandlung auf einer kleinen Hautstellte testen.

Mit Teebaumöl das Haar pflegen

Teebaumöl in der Haarpflege ist nichts Neues. Es stammt aus Australien und wurde dort von den Ureinwohnern sehr geschätzt. In Australien ist nahzu in jedem Haushalt ein Fläschchen mit Teebaumöl zu finden. Das Teebaumöl ist aromatisch. In seiner Anwednung ist das Teebaumöl sehr vielseitig. Das weite Spektrum der Anwendungsmöglichkeiten deckt viele alltägliche Beschwerden ab.

Vor allem zur Behandlung der Kopfhaut wird Teebaumöl gerne benutzt. Teebaumöl ist auch bei der Splisspflege ein begehrter Inhaltsstoff. Teebaumöl kann aber auch Linderung bei Schuppen und Juckreiz der Kopfhaut verschaffen. Eine leichte Massage der Kopfhaut mit Teebaumöl fördert die Durchblutung und auch das Haarwachstum an.

Teebaumöl wirkt antiseptisch, pilzabtötend und bakterienfernichtend. Das ist interessant für die verschiedenen Leiden der Kopfhaut! Für ein Haarwasser mischen Sie einfach einige Tropfen Teebaumöl mit etwas (100 ml) Wodka. Ein Teebaumöl-Shampoo können Sie auch einfach durch das Beigeben von Teebaum-Öl zu Ihrem Lieblingsshampoo erzeugen.

Rosmarin - der Allrounder

Rosmarin heißt übersetzt aus dem Lateinischen Meerestau. Die Bedeutung des Rosmarins ist in den letzten Jahren in der Volksheilkunde etwas zurück gegangen. Dennoch möchte ich an diese Stelle das Rosmarin etwas aufleben lassen. Und Ihnen die Wirksamkeit des Rosmarins näherbringen. Dieser immergrüne Strauch duftet sehr aromatisch. Beheimatet ist das Rosmarin im mediteranen Raum.

Aufgrund seines intensiven Geruchs wurde das Rosmarin als Weihrauchersatz benutzt. Später wurde das Rosmarin fester Bestandteil der Parfumindustrie. Innerlich eingenommen wirk sich Rosmarin positiv auf die Verdauung und den Kreislauf aus.

Rosmarin stark adstingierend. Pilzbehandlungen können mit Rosmarin vorgenommen werden. Bei äußerlichen Anwedungen gehen Schwellungen der Haut zurück. Die Anregende Wirkung von Rosmarin ist günstig bei Erkrankungen der Kopfhaut. Schuppen werden durch Rosmarin beseitigt und das Harwachstum angeregt.Aufgrund seines intensiven Geruchs wurde das Rosmarin als Weihrauchersatz benutzt. Später wurde das Rosmarin fester Bestandteil der Parfumindustrie. Innerlich eingenommen wirk sich Rosmarin positiv auf die Verdauung und den Kreislauf aus.

Rosmarin stark adstingierend. Pilzbehandlungen können mit Rosmarin vorgenommen werden. Bei äußerlichen Anwedungen gehen Schwellungen der Haut zurück. Die Anregende Wirkung von Rosmarin ist günstig bei Erkrankungen der Kopfhaut. Schuppenerden durch Rosmarin beseitigt und das Harwachstum angeregt.

Das Olivenöl als Haarpflegewunder

Wer kennt nicht die Gerüchte, die sich um das Olivenöl ranken. Olivenöl ist gesund und bei einer regelmäßigen Einnahme des Olivenöls könnte man ein hohes Lebensalter erreichen. Schon in der Antike wurde der Olivenbaum kultiviert und war den meditäranen Gärten populär.

Olivenöl in der Haarpflege ist sehr begehrt. Bei den Rezepten auf unserer Haarpflegeseite werden sehr viele Rezepte rund um das begehrte Olivenöl vorgestellt.  Im Prinzip ist es egal, wie Sie das Olivenöl auf die Haar bringen, Sie müssen sich bei der Kur dennoch wohl fühlen. Mein persönliches Problem beim Olivenöl ist dennoch das Auswaschen. 

Ich habe langes, glattes Haar und es wirkt irgendwie immer etwas strähnig nach einer Ölkur. Aber dennoch kann ich Ihnen das Olivenöl ans Herz legen und Ihnen in dem Fall den Rat zu geben, dass Haar nach der Olivenölbehandlung etwas häufiger zu waschen.

Das Olivenöl beinhaltet viele Vitamine und wirkt sich positiv auf den Körper aus. Uns interessiert jedoch an dieser Stelle die Wirkung des Olienöls auf die Haare und die Kopfhaut. Olivenöl wird hauptsächlich zur Behandlung des Haares bei der Splisspflege verwendet. Dass Haar wird nach Anwendung weich, robust und glänzend. Aber auch bei der Kopfhautpflege und bei Schuppen ist Olivenöl ein Allheilmittel. Behandeln Sie trockene Kopfhaut am besten mit Olivenöl. Die Kopfaut wird gescheidig und die Schuppen verschwinden. Dann kann auch wieder das Haar gesund wachsen.

Haare mit der Klettenwurzel pflegen

Wer kennt nicht die lästigen "Blütenbälle" der Klette beim Spaziergang durchs Feld? Wie der Name schon sagt, hat die Klette sehr unschöne Blütentriebe, die wie Bälle aussehen. Läuft man zu nah an so einem  Klettenstrauch  vorbei, dann haften die Klettenblüten an der Kleidung. Besonders ärgerlich sind die Kletten für Hundebesitzer, die später ihren kleinen Liebling von den lästigen Kletten befreien müssen.

Sieht man jedoch über den lästigen Nebeneffekt der Klette hinweg, so kann man sich dennoch über ihre vielfache Wirksamkeit bei verschiedenen Wehwechen erfreuen. Sie verschafft nicht nur auf der Kopfhaut Linderung, sondern heilt die unterschiedlichsten Hautkrankheiten. Innerlich eingenommen entgiftet Sie den Körper und wirkt unter anderem blutreinigend.

Die Klettenwurzel deckt in der Haarpflege ein weites Spektrum der Haarprobleme ab. Die Klettenwurzel hat um die 50 verschiedene Inhalts- und Wirkstoffe. Der Klettenwurzel wird nachgesagt, dass sie pilzabtötend, die Bakterienflora der Kopfhaut reguliert und den Haarwuchs fördert. Haarausfall wird bereits nach 3 Monaten gestoppt. Klettenwurzeln eignen sich bei der Behandlung von kahlen Stellen und bei kreisrundem Haarausfall.

Zur täglichen Massage der Kopfhaut mit der Klettenwurzel eignet sich am besten eine Tinktur aus Klettenwurzeln. Die Klettenwurzel wird gerne gegen Schuppen eingesetzt. Das Klettenwurzelöl verspricht eine Verbesserung der Haarfasern und wird vor allem bei Splissproblemen angewendet. Das schöne an dem Klettenwurzelöl ist, dass es in jedem Supermarkt zu haben ist. Auch das Einmassieren von Kopfhaut und Haar ist mit Klettenwurzelöl ideal. Diese Kur können Sie wahlweise auch über Nacht einwirken lassen und erst am Morgen ausspülen.

Hausmittel Kamille in der Haarpflege

Die Kamille war schon bei den alten Römerinen bekannt und wurde sehr geschätzt. Die Römerinen benutzten jedoch römische Kamille, die etwas intensiver in ihrer Wirkung ist als unsere heimische Kamille. Unter der Mittelmeersonne wirkt die römische Kamille weitaus intensiver als die Kamille in heimischen Breitengraden. Dank der römischen Kamille konnten die hübschen Damen blonde Reflexe in ihre Haare zaubern. 

Aber auch die herkömmliche Kamille kann zum Haareaufhellen verwendet werden. Die Dosis muss jedoch intensiviert werden. Wenn Sie jedoch ein Rezept mit römischer Kamille ausprobieren möchten, so müssen Sie nicht ans Mittelmeer fahren um diese zu ergattern. In der Apotheke wird die römische Kamille normalerweise vertrieben.

Kamille ist eine klassische Pflanze zum Spülen der Haare bei blondem Haar. Sie wirkt entzündungshemmend und beruhigend bei unreiner, trockener und empfindlicher Kopfhaut. Kamille kann bei leglichem Leiden der Kopfhaut eingesetzt werden. Egal ob Schuppen oder fettiges Haar, die Kamille reguliert den Kreislauf der Haut und  verschafft Linderung. Römische Kamille hat die Eigenschaft, den blonden Haaren einen schönen Blondton zu verleihen und die Haare ganz leicht aufzuhellen.

Jojobaöl - der Geheimtipp in der Haarkosmetik

Das wertvolle Jojobaöl wird aus Nüssen und Samen des Jojobastrauches gewonnen. Es ist im Prinzip ein Wachs, welches sich ideal zur Haarpflege eignet, das es das Haar auf sanfte Weise ummantelt. Wenn man es mit einem Pflanzenöl vergeleicht, so bietet Jojoba den Vorteil, dass es weder oxidiert noch verharzt.

Das Jojoba-Öl enthält wertvolles Vitamin A und Vitamin E, welches sich für die Kophautpflege anbietet. Es wird zur schützenden Pflege der Kopfhaut eingesetzt und ist sehr reichhaltig, pflegt die Kopfhautaut intensiv und macht sie geschmeidig. Geben Sie Ihrem Shampoo einige Tropen Jojoba-Öl hinzu und sie erhalten ein wurderbares Shampoo mit Sonnenschutzfilter! Dieses Jojobaöl ist im Prinzip ein Wachs und schützt intensiv gegen Austrocknung.

Es kann die Haut problemlos durchdringen und wirkt im Hautinneren. Auch die Pflege der Haarspitzen mit Jojobaöl hat sich bewährt. Wenn Sie unter Spliss und Haarbruch leiden, ist Jojoba-Öl eine wunderbare Alternative zu anderen Splissprodukten. Darüberhinaus wird Jojobaöl zur Bekämpfung von Läusen eingesetzt.

Mit Henna das Haar richtig pflegen

Henna heißt übersetzt einfach "rot". Die Hippies haben die Naturhaarfarbe aus Indien zu uns gebracht. Gewonnen wird die rote Farbe aus den Blättern des Cypernstrauches indem die Blätter des Strauches fein zermalen werden. Je nachdem wann der Stauch abgeerntet wird entwickelt die Henna seine spezifische Farbe.

Im Frühjahr abgeerntete Blätter färben nicht. Im Herbst geerntete Blätter dagegen ergeben eine satte rote Farbe. Strittig ist, ob Haar, welches zu häufig mit Henna behandelt wurde zu sehr austrocknet. Henna gibt es im Handel in den Farben rot, orange, blond und schwarz. Henna ist ein natürlicher Conditioner, welcher wenn er nicht zu oft angewendet wird das Haar auf natürliche Weise stabilisiert und Pflegt. Ursprünglich wurde Henna jedoch dazu verwendet die Hand und Fußinnenflächen anzumalen. Verwendet wurde die Henna bereits in Ägypten und im vorderen Orient.

In die westlichen Länder wird Henna auf verschiedenen Wegen importiert. Vorsicht ist bei Billigprodukten geboten. Denn diese werden oft in alten Produktionsstätten verarbeitet, bei denen ein großer Teil des Eisens aus den Mahlwerken mit in das Hennapulver gelangt. Sie sollten das Henna daher stets in einer Drogerie kaufen. Offiziell erworbenes Henna wird stets geprüft und ist frei von leglichen Schadstoffen. Denn nicht gewollte Nebenbestandteile des Henna können das Haar massiv angreifen und ein unschöner Nebeneffekt würde sich im Haar einstellen.

Die Brennessel - die Wunderpflanze

Die Brennessel können Sie nahzu in jedem Garten finden. Als Kind macht man ziemlich schnell Bekannstschaft mit den Brennhaaren der Brennessel, die ziemlich unangenehme Quaddeln auf der Haut hinterlassen. Die Brennessel ist eigentlich ein Unkraut, welches in nahezu jedem Garten ausgerupft wird. In der Volksmedizin hingegen erhält die Brennessel einen hohen Stellenwert.

In der Kopfhautpflege hat sich die Brennessel seit Jahrhunderten bewärt. Denn die Brennessel strozt nur so von Vitalstoffen.  Zu deren Bestandteilen zählen Provitamin A, Vitamin C, Mineralsalze, Ameisensäure, Caffeoyl-Chinasäuren, Magnesium, Eisen, Kieselsäure, Chlorophyll, Acetylcholin, ätherische Öle, Histamin und Serotonin.

Die Brennessel wird hauptsächlich zur Behandlung von fettigem Haar eingesetzt. Zahllose Rezepturen finden Sie über dieses Thema. Ob als Haarpackung oder Haarwasser - die Brennessel ist auf jeden Fall die richtige Wahl bei Schuppen und fettiger Kopfhaut. Außerdem wirkt die Brennessel desinfizierend und durchblutungsfördernd, was auch das Haarwachstum begünstigt.

Die Birke für ein optimales Haarwachstum

Birke ist in Deutschland und Mitteleuropa ein traditionelles Haarpflegemittel. Sie können es in einer Haarspülung verwenden oder aus frischen Blättern einen Tee bereiten. Schon seit langem wird die Wikung der Birke auf den Körper und die Haare sehr geschätzt.

Die Anwendung von Birkentee als Spülung macht das Haar weich und glänzend. Birke wirkt traditonell gegen Schuppen und Kopfjucken sowie bei Haarausfall angewendet. Massieren Sie die Flüssigkeit gut in die Kopfhaut ein, je frischer die Lösung desto intensiver die Wirkung! Bei blondem Haar ist jedoch Vorsicht geboten, denn sie kann im Haar einen Gelbstich hinterlassen. Birkenhaarwasser bewirkt eine gute Frisierbarkeit des Haares.

Kurz gesagt ist die Birke eine ideale Pflanze zur Pfelge von Haut und Haarboden. Sie enthält Vitamin C, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Harz, Saponine, Flavone und Gerbstoffe. Traditionell angewendet wird die Birke unter anderem bei Hautproblemen, Ekzemen, Flechten, Allergien, Haarausfall und Schuppen. In den Drogerien ist das handelsübliche Birkenhaarwasser erhältlich, welches zur einfachen Kopfmassage bestens geeignet ist.

Aloe Vera - pfelgt nicht nur das Haar

Richtig pflegen mit Aloe Vera Haarpflege. Aloe Vera galt als Königin unter den Pflanzen. Majestätisch ragt sie zum Himmel empor und wurde von den Indianer sehr geschätzt! Ihre Blätter sammeln das Wasser der Umgebung auf und puffern diese in dem dicken Zellgewebe der Planze. Eigentlich zählt Sie zu den Kakteen. Ihre Heilwirkung geht weit über die Haarpflege hinaus! Bei der Haarpflege eignet sich die Aloe Vera ideal zum Behandeln der Kopfhaut bei Haarausfall, Pilzbefall, Wunden, Neurodermitits und Schuppenflechte. Aloe Vera fördert die Zellteilung und somit das Wachstum von Haut und Haar.

Sie bewirkt eine Erweiterung der Haargefäße und entschlakt sowie entgiftet den Körper. Auch bei der Bahandlung von Spliss hat sich Aloe Vera bwährt. Dafür werden die Haarspitzen mit Aloe Vera Gel einmassiert. Beim Aloe Vera Gel gehen wir immer vom reinen Ursprungsprodukt aus! Meiden Sie am besten alle Aloe Vera Fertigprodukte. Diese können praktisch und schnell angewendet werden, die Konservierungs- und Bindemittel können jedoch die Ursprungswirkung negativ beeinflussen.

Besorgen Sie sich daher am besten eine Aloe Vera Pflanze und schneiden davon die Blätter ab. Das Gel sehen Sie bereits nach Abschneiden des Aloe Vera Blattes am Blattrand. Sie können das Aloe Vera Blattgel durch einfaches herauskratzen mit dem Fingernagel gewinnen. Schneiden Sie nach Möglichkeit nur kleine Stücke des Aloe Vera Blattes ab, wenn Sie das Blatt nicht schnell konsumieren können. So ein Aloe Vera Blatt lässt sich abgeschnitten problemlos 1 bis 2 Wochen im Kühlschrank aufbewahren.