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Richtig Haare pflegen mit Henna

Henna heißt übersetzt einfach "rot". Die Hippies haben die Naturhaarfarbe aus Indien zu uns gebracht. Gewonnen wird die rote Farbe aus den Blättern des Cypernstrauches indem die Blätter des Strauches fein zermalen werden. Je nachdem wann der Stauch abgeerntet wird entwickelt die Henna seine spezifische Farbe.

Im Frühjahr abgeerntete Blätter färben nicht. Im Herbst geerntete Blätter dagegen ergeben eine satte rote Farbe. Strittig ist, ob Haar, welches zu häufig mit Henna behandelt wurde zu sehr austrocknet. Henna gibt es im Handel in den Farben rot, orange, blond und schwarz. Henna ist ein natürlicher Conditioner, welcher wenn er nicht zu oft angewendet wird das Haar auf natürliche Weise stabilisiert und Pflegt. Ursprünglich wurde Henna jedoch dazu verwendet die Hand und Fußinnenflächen anzumalen. Verwendet wurde die Henna bereits in Ägypten und im vorderen Orient.

In die westlichen Länder wird Henna auf verschiedenen Wegen importiert. Vorsicht ist bei Billigprodukten geboten. Denn diese werden oft in alten Produktionsstätten verarbeitet, bei denen ein großer Teil des Eisens aus den Mahlwerken mit in das Hennapulver gelangt. Sie sollten das Henna daher stets in einer Drogerie kaufen. Offiziell erworbenes Henna wird stets geprüft und ist frei von leglichen Schadstoffen. Denn nicht gewollte Nebenbestandteile des Henna können das Haar massiv angreifen und ein unschöner Nebeneffekt würde sich im Haar einstellen.

 

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