Rotes Haar
An wen denken Sie, wenn Sie den Begriff rotes Haar hören? rotes Haar wird meistens in Zusammenhang mit einer ausdrucksvollen und selbstbewussten Persönlichkeit in Zusammenhang gebracht. Jeder der braunes, rotbrauens oder gar rotes Haar hat kann sich in der Farbpalette der rötlichen Haarfarben austoben. Tatsache ist jedoch, dass rotes Haar nicht jedem steht. Bevor man zur Haarfarbe greift, sollte man die rote Haarfarbe an einer leichten Tönung ausprobieren. Es gibt unzählige Rottönungen und viele pflanzliche Haarfarben, welche die Haare besonders pflegen. Aber vorsicht, wenn Sie nur kurzzeitig eine Haartönung wollen, dann lassen Sie die Hände von Pflanzenfarben. Diese sind meistens dauerhaft! Wer jedoch auf Dauer rotes Haar haben möchte, der ist mit Pflanzenhaarfarben bestens bedient. Da diese das rote Haar zustätzlich pflegen und vom eigenen Haar sehr stark angenommen werden.
Woher kommt das Rot ins rote Haar?
Verantwortlich für die Rotfärbung in rotem Haar ist das
Mischungsverhältnis zweier Pigmentarten: Phäo-Melanin und Eu-Melanin.
In rotem Haar überwiegt das auch „Ginger-Gen“ genannte Phäo-Melanin,
das dem roten Haar seine charakteristische Farbe und Tönung gibt. Die
Tönung reicht von hellem Orange- und Kupferrot bis zu dunklem
Mahagoni-, Kastanien- und Kirschrot. Obwohl rotes Haar in seiner
Konsistenz etwas dicker sein kann als andersfarbige Haare, erfordert es
keine besondere Pflege. Spülungen mit schwarzem Kaffee sollen dem roten
Haar aber mehr Glanz verleihen.
Rotes Haar und helle Haut
Mit einher zu roten Haaren geht in den meisten Fällen ein heller, sonnenempfindlicher und daher sommersprossiger Hauttyp. Dass Menschen mit roten Haaren schmerzunempfindlicher sein sollen, ist hingegen nicht zweifelsfrei belegt.
Ausstrahlung und Ansehen
Die mutmaßliche Schmerzunempfindlichkeit sowie andere, auch
gegensätzliche Charaktereigenschaften, die den „Redheads“ zugesprochen
werden, tragen dazu bei, dass Rothaarige in der Literatur und Kunst
sowie im Film und Fernsehen verbreiteter sind als im sonstigen
gesellschaftlichen Durchschnitt. Auch in der Werbung, wie das Beispiel
der Biathletin Kati Wilhelm zeigt, sind rothaarige „Feuerköpfe“
begehrt. Deshalb wird bisweilen (Madonna, Franka Potente u.a.), wo kein
Rot ist, mit einer Rot-Tönung nachgeholfen.
Denn das Gegensätzliche und Widersprüchliche strahlt eine große
Attraktivität aus: Einerseits wird Rothaarigen ein geheimnisvolles und
rätselhaftes, ein leidenschaftliches und verführerisches Temperament
unterstellt; andererseits wird ihnen nachgesagt, sie wären giftig,
hypersensibel und neigten dazu, kränklich zu sein, wären treulos und
verrucht. Diese angeblichen Charaktereigenschaften beruhen jedoch nur
auf Legenden und Sagen, die sich um die Träger von roten Haaren ranken.
Rezepte rotes Haar
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