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Haarkuren zählen zu den intensiven Haarpflegemitteln, mit welchen auch die Kopfhaut mit behandelt werden kann. Bei den Haarkuren bleibt zu beachten, dass jedes Haar unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche an die Haarpflege hat. Während das eine Haar eine eher trockene Struktur aufweist, ist das andere eher fettig. Außerdem müssen chemisch behandelte Haare, welche mit Farbe oder einer Dauerwelle versehen wurden wiederum anders gepflegt werden. Ein Shampoo befreit das Haar von Rückständen und sollte aus diesem Grund sorgsam in das Haar einmassiert, aber sofort wieder ausgewaschen werden. Haarshampoos ersetzten keine Haarkuren und eignen sich auch kaum für Kur Anwendungen. Wer schöne lange Haare haben will, beschäftigt sich früher oder später mit den Inhaltsstoffen der konventionellen Haarshampoos. Dabei fällt schnell auf, dass oftmals Haarpflegemittel für trockenes Haar beinahe exakt die gleichen Inhaltsstoffe wie Haarpflegemittel für schuppige Kopfhaut enthalten. Wer sich von fragwürdigen Inhaltsstoffen wie Gelée Royale oder Filmbildnern emanzipieren will, macht sein Haarshampoo selbst. Hierfür braucht man aber kein Chemielabor, denn meistens genügen schon die Zutaten, die man selbst schon in der Küche hat.

 

Haarkuren bedürfen vorab einer sorgfältige Haarwäsche. Danach soll das Haar vorsichtig mit einem Handtuch abgetrocknet werden. Das Haarewaschen und anschließende Trocknen ist notwendig, da das Haar ansonsten die Haarkuren nicht so gut aufnehmen würde und alles wieder raus tropfen könnte. Ist nun das Haar abgetrocknet, werden die Haarkuren ins Haar massiert. Wie viel man von den Haarkuren benötigt, hängt grundsätzlich von der Haarlänge ab. Die Menge der Haarkur sollte ein walnussgroßer, bis mandarinengroßer Klecks sein. Anschließend werden die Haarkuren gleichmäßig im ganzen Haar verteilt. Möchte man den Pflegeeffekt der Haarkuren steigern, so, kann man die Haarkuren Strähne für Strähne im Haar verteilen. Auch die Kopfhaut kann mitgepflegt werden, indem man die Haarkuren in die Kopfhaut einmassiert. Aber vorsicht, denn nicht jede Haarkur ist für die Kopfhaut gedacht. Manchmal kann es zu einer Unverträglichkeit der Haarkur auf der Kopfhaut kommen. Nach dem Auftragen muss die Haarkur 3-5 Minuten im Haar verbleiben. Es gibt Haarkuren, welche man auch länger im Haar belassen kann, das entscheidet der Blick auf die Anleitung. Es gibt Hausmittel, wie z. B. Olivenöl, Eigelb oder Buttermilch, welche als Haarkuren ohne Bedenken über Nacht im Haar bleiben können. Nach erfolgter Einwirkzeit wird die Haarkur sorgfältig wieder ausgespült. Nach der Anwendung der Haarkur fühlt sich das Haar geschmeidig und weich an und ist nicht mehr so verletzlich. Zu beachten bleibt, dass man Haarkuren nur einmal in der Woche anwenden sollte, ansonsten wird das Haar übersättigt und die Frisur fällt in sich zusammen.

 

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